Von heute, gestern und morgen …

Persönlich gehöre ich zu den Menschen, die sich immer wieder in der Zeit verlieren. Mal stecke ich in der Vergangenheit fest, dann bin ich viel zu sehr auf die Zukunft fixiert und eigentlich viel zu wenig in der Zeit, auf die es eigentlich ankommt. Die Gegenwart. Das Hier und Jetzt.

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Traum aus meiner Kindheit. Vielleicht kennt ihr das, wenn ein Traum so intensiv ist, dass er einen wie real erscheint. Wie ich nach dem Aufwachen so über den Traum nachdachte, musste ich abermals feststellen, wie merkwürdig es im Grunde mit der Zeit ist. Obwohl ICH meine Kindheit erlebt habe, kommt es mir so vor, als wäre es jemand anderes gewesen, dennoch ist es mein Leben. Zudem hat gerade die Kindheit einen so prägenden Anteil. Auf der einen Seite hängen einem diese Prägungen bis heute nach, machen einen mitunter das Leben schwer, aber trotzdem fühlt es sich an, als wäre es das Leben eines anderen gewesen …

Einstein sagte ja schon, Zeit ist relativ. Wenn man mal genauer über die Zeit nachdenkt, lebt man im Prinzip ja immer nur im jetzigen Augenblick oder längstens den heutigen Tag (nicht im Sinne von Leben und Tod). Heute ist heute – und morgen ist Heute wieder vorbei. Ich kann nur heute leben und diesen heutigen Tag so schön oder wertvoll wie möglich gestalten, denn morgen ist der heutige Tag Vergangenheit, wo ich nichts mehr verändern kann.

Ich kann heute glücklich sein und wenn ich mich morgen an heute erinnere, bleibt eine schöne Erfahrung zurück. Ebenso kann ich versuchen, heute schon für morgen glücklich zu sein, indem ich mich auf morgen freue, in der Hoffnung, dass dem dann auch so ist. Aber ich kann heute nicht mehr für gestern glücklich sein, wenn ich es gestern nicht gewesen bin.

Allerdings kann ich aus dem Gestern lernen und die Erfahrungen mit ins Heute nehmen. Was ich heute lerne wird mein morgen bestimmen. Ich kann nur im Heute handeln, mich auf das Morgen vorbereiten und heute schon das zukünftige Gestern gestalten. Denn das Gestern wird so sein, wie ich heute bin und meine heutigen Erfahrungen werden mein morgen bestimmen.

Wenn man sich das mal richtig bewusst macht, wird klar, dass man nur das Heute (jetzt), den Augenblick hat. Fazit: Ich bin heute für meine Vergangenheit und Zukunft verantwortlich.

Das war jetzt mal ein bisschen was Philosophisches zu Pfingsten. 😅

In dem Sinne wünsche ich allen ein frohes Pfingstfest im Hier und Jetzt. 🌸

Petra von SeelenSternHimmel ⭐️

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